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Gristel Tali (Lehe Brauerei) - "Meine Beziehung zu Bier ist nicht so einfach zu beschreiben"

Kürzlich besuchte Gristel Tali (Lehe Brauerei) die Bierothek® Zentrale in Bamberg. Das Bierothek® Magazin nutzte die Gelegenheit und stellte ihr sieben Fragen rund ums Thema Bier.

Bierothek® Magazin: Gristel, erinnerst du dich noch an dein erstes Bier?

Gristel Tali: Mein erstes Bier probierte ich damals bei meinem Großvater. Das war allerdings noch zu Zeiten der Sowjet-Union. Mein erstes Craftbier war dann aber eines von Mikkeler - ein Tiger Baby. Das öffnete die Craftbier-Welt für mich. Davor hat mich Bier nicht sonderlich interessiert. Lagerbiere zum Beispiel, haben keinen so unterschiedlichen Geschmack. Ich tendierte damals eher zum Wein, aber nach dem Tiger Baby fühlte ich mich bereit verschiedene Braustile zu probieren.

Bierothek® Magazin: Da du dich jetzt durch den Craftbier-Sektor probierst – welches ist dein persönliches Lieblingsbier?

Gristel Tali: Meine Beziehung zu Bier ist nicht so einfach zu beschreiben. Sie ist stark von meiner Laune abhängig. Deshalb trinke ich Bier normalerweise nur auf Events oder im Urlaub. Ganz besonders mag ich außergewöhnliche Stouts mit Vanille–, Schokoladen– oder Kaffeenoten.

Bierothek® Magazin: Wie und wann bist du letztendlich mit dem Thema „Bier" in Berührung gekommen?

Gristel Tali: Eigentlich kam ich über meinen Ehemann Tarmo zum Craftbier. Als Hobby braute er zu Hause selbst und es war natürlich schwierig für mich, nein zu sagen, wenn es um das Probieren seiner Biere ging. Schritt für Schritt wurde ich dann mit den verschiedenen Braustilen vertraut. Vor ungefähr fünf Jahren fing er damit an.

Bierothek® Magazin: Mittlerweile bietet ihr mehr als 20 verschiedene Bierstile an. Welches eurer Biere ist das beliebteste bei den Kunden?

Gristel Tali: Die meisten unserer Kunden mögen das Little India. Es hat eine schöne Optik und wird in Estland in vielen Gastronomien angeboten. Etliche Restaurants und Bars bieten es zu diversen Mahlzeiten an. Was aber außerdem sehr beliebt ist, ist unser Devils Dessert. Wir mussten den Preis sogar erhöhen, da in diesem Sommer unser kompletter Bestand ausverkauft war. Einige Händler hatten aber noch ein paar Flaschen. In Estland war das so, wenn man die richtigen Personen kannte, konnte man sogar noch eine Flasche bekommen. Darüber hat aber der Betreiber entschieden. Ich habe sogar gehört, dass einige Händler unser Devils Dessert für mehr als 50 Euro pro Flasche verkauft haben.

Bierothek® Magazin: Wir haben über die beliebtesten Biere eures Sortiments geredet, welches ist das außergewöhnlichste Bier eures Sortiments?

Gristel Tali: Normalerweise würde ich jetzt das Devils Dessert nennen, weil es mehr als 15 Prozent Alkoholgehalt hat und zudem in Jack Daniels Holzfässern gelagert wird. Wir haben vor kurzem aber ein noch außergewöhnlicheres Bier gebraut. Ein IPA mit mehr als 17 Prozent Alkoholgehalt. Das Bier wurde extra für ein Festival in Tallinn gebraut und als ich den Zapfhahn öffnete, brauchte ich ihn eigentlich gar nicht mehr schließen, da die Nachfrage so hoch war. Jetzt ist es noch außergewöhnlich, aber für das nächste Tallinn-Craftbeer-Festival planen wir wieder etwas Extraordinäres. Der neue Sud reift sogar schon in den Kesseln.

Bierothek® Magazin: Bietet Lehe ein Einstiegsbier an? Und welches Bier würdest du Craftbier-Neulingen empfehlen?

Gristel Tali: Zum Einstieg ist das Heckle bestens geeignet. Es hat feine Zitrusnoten aber ist nicht so herb, wie manch anderes Pale Ale. Das Little India eignet sich auch ganz gut, dennoch ist das Heckle die mildere Wahl für den Anfang.

Bierothek® Magazin: Was bedeutet es dir, dass die Bierothek® Lehe in Deutschland anbietet?

Gristel Tali: Ich sehe es als kleinen Anfang für einen größeren Markt. Wir wissen natürlich, dass die Bierothek ein junges, noch wachsendes Unternehmen ist, genauso wie wir es auch sind. Sie geben uns die Möglichkeit weiterhin zu wachsen und darüber sind wir sehr glücklich.

Vielen Dank für das Gespräch!

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