Rauchbier und India Pale Ale sind zwei sehr unterschiedliche Klassiker mit ganz ähnlicher Historie. Das IPA erlebte seine Hochzeit im England des späten 18. Jahrhunderts, geriet für eine Weile in Vergessenheit und erlebte im Zuge der Craftbier-Bewegung eine Renaissance. Rauchbier war im Mittelalter gang und gäbe, weil man außer der Trocknung über Feuer keine Möglichkeit hatte, das frische Getreide zu darren. Die Erfindung der Malztrocknungsanlage im Jahr 1635 setzte der historischen Rauchmalzmethode ein vorübergehendes Ende. Erst Jahrhunderte später kam das Rauchbier wieder in Mode und auch hier wirkte die Craftbier-Bewegung wahre Wunder: Seit einigen Jahren bereichern Rauchbiere von Brauereien aus der ganzen Welt den internationalen Biermarkt.
Die Brauerei BrewDog kombiniert die geschichtsträchtigen Sude zu einem meisterhaften Ganzen. Berlin Pilot geht in die 54. Auflage und präsentiert uns Smokey Jane – ein herrlich rauchiges New England IPA!
Smokey Jane fließt in dicht getrübtem Pfirsichgold ins Glas und schmückt sich mit einer stattlichen Haube grobporigen, elfenbeinfarbenen Schaums. In der Nase trifft tropisches Obst auf Rauch. Der Antrunk setzt diesen exzellenten ersten Eindruck stimmig fort und schmeichelt dem Gaumen mit saftigen Südfrüchten, elegantem Rauch, cremiger Textur und seidenweicher Bitterkeit. Sieben verschiedene Malzsorten bauen eine stabile Basis und verleihen dem Trunk Körper und sein griffiges Mundgefühl.
BrewDogWasser, Gerstenmalz, Hafermalz, Weizenmalz, Hopfen, Hefe